Sojamilch, Hafermilch, Kokosmilch…. ja was denn nun?

 

 

Bei der pflanzlichen Milch kommt es wirklich auf Euren persönlichen Geschmack an. Falsch liegen könnt Ihr nicht. Denn gesund sind sie alle…

Also ich habe damals nach meinem Darmverschluss angefangen mich intensiv mit dem Thema Ernährung und natürlich auch mit Milchprodukten zu beschäftigen. Da ich früher immer mal wieder an Akne litt (auch im Erwachsenenalter) habe ich mich entschlossen auf Kuhmilch und weitgehend auch auf Milchprodukte zu verzichten. Da ich ein absoluter Nuss-Freak bin, bin ich auf Mandelmilch umgestiegen. Seit dem hatte ich keine Probleme mehr mit Hautunreinheiten und meinem Darm geht es auch viiiiiiel besser.

Sojamilch und Reismilch habe ich auch ausprobiert aber die treffen meinen persönlichen Geschmack nicht wirklich.

Vor kurzem habe ich Hafermilch für mich entdeckt! Ich liebe sie! Sie hat nicht so einen intensiven Geschmack wie zum Beispiel die Mandelmilch und beim Essen bemerke ich den Unterschied zur normalen Milch überhaupt gar nicht. Also für mich die ultimative Alternative zu Kuhmilch! 🙂

 

Vorteile von pflanzlicher Milch:

  • Sie enthält weder Laktose noch Cholesterin.
  • Sie hat einen geringen Fettgehalt.
  • Sie enthält viele einfach gesättigte Fette, die gesund für unser Herz sind.
  • Große Menge an Vitamin B.
  • Ausgewogenes Verhältnis von Sodium und Kalium.
  • Sie ist perfekt für Menschen mit einer langsamen Verdauung, Verstopfung, Reizdarm etc.
Übrigens:
Der Begriff „Milch“ sei ausschließlich Produkten vorbehalten, die von Tieren gewonnen werden, so ein Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH). Auch Begriffe wie „Butter“, „Sahne“, „Rahm“, „Käse“ und „Jogurt“ seien ausschließlich für tierische Produkte bestimmt.

…wie dem auch sei…

Vegane Pflanzenmilch wie Mandelmilch, Sojamilch, Reismilch und Hafermilch ist nicht nur gesund, sie schmeckt lecker und man kann sie auch bestens zum Kochen und Backen benutzen.

 

Hier ein paar Kurzbeschriebe zu den gängigsten Milch-Alternativen: 
Mandelmilch:
 Mandeln sind protein- und ballaststoffreich, enthalten bedeutende Mengen an Kalzium, Kupfer, Magnesium, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2 und ungesättigten Fettsäuren. Regelmäßiger Verzehr von Mandeln wirkt blutdruck- und cholesterinsenkend und wirkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen. Mandelmilch ist von Natur aus soja-, laktose- und glutenfrei. Der Energie- und Nährstoffgehalt von Mandelmilch variiert je nach Marke erheblich. Manche Hersteller setzen Mineralstoffe und Vitamine wie Vitamin B2, Vitamin B12 und Vitamin E zu. Biologische Mandelmilch enthält meist mehr Mandeln (ca. 6-7 %) als konventionelle Mandelmilch (ca. 2 %).

Mandeln enthalten relativ viele ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf den Körper auswirken.

Gilt dies auch für einen Mandeldrink? Die Milch-Alternative besteht nur aus 2 bis etwa 10 Prozent Mandeln pro Liter Flüssigkeit und ist daher in der puren Form nicht besonders kalorienhaltig. Doch bei fertigen Produkten ist der Anteil an zugesetzten Süßungsmitteln oft nicht gerade gering, wodurch die Mandelmilch zu einer Kalorienbombe voller Zucker werden kann. Besser ist es, ungesüßte Varianten zu bevorzugen oder den Milchersatz gleich selbst zu machen

Sojamilch:

Sojamilch ist ein Erzeugnis aus Sojabohnen und Wasser.

Im Vergleich zu Kuhmilch enthält Sojamilch etwa ebenso viel Fett, dafür aber mehr wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Sojamilch gilt ein grosszügiger Spender an Folsäure, die Frauen besonders in der Frühschwangerschaft brauchen. Der Kalzium-Gehalt der Sojamilch ist allerdings geringer, deshalb sind manche Sojadrinks mit Kalzium angereichert. Wer beim Kauf sicher gehen will, dass die Sojamilch nicht genmanipuliert ist, hält sich an den Rat des World Wide Fund for Nature (WWF), auf Bio-Produkte zurückzugreifen. Labels wie «ProTerra» und RTRS «Runder Tisch für nachhaltiges Soja» helfen bei der Orientierung.

Reismilch:

Reismilch wird aus Reis und Wasser hergestellt, ist ebenfalls ein rein pflanzliches Produkt und gehört zur Gruppe der Getreidemilch. Wir schon erwähnt ist Reismilch von Natur aus süß – also ohne zugesetzen Zucker, ist von Natur aus milcheiweiß- und laktosefrei und zudem noch fettarm. Daher eine optimale Alternative zu Kuhmilch. Da sie wenige Proteine besitzt, fällt jedoch auch der Milchschaum weg. Sie lässt sich nicht aufschäumen. Wer auf seinen Schaum nicht verzichten möchte, der sollte auf eine Milchmischung (z.B. Soja-Reis-Drink oder Reis-Kokos-Drink) setzen.

Reismilch wird oft mit Mineralstoffen zugesetzt, da sie im Gegensatz zu Kuhmilch z.B. wenig Calcium besitzt. Sie enthält kaum Fett, wenige Proteine aber dafür mehr Kohlenhydrate. In manchen Supermärkten gibt es auch eine Vanille-Reismilch, die ebenfalls sehr gut zu Kaffee schmeckt. (siehe unten „Pflanzenmilch und Kaffee)

Hafermilch: 

Hafermilch ist eine rein pflanzliche Milch, wird aus dem Getreide Hafer gewonnen und zählt auch zur Gruppe der Getreidemilch. Sie ist von Natur aus milcheiweiß- und laktosefrei, fettarm und enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Meist wird gesunder Vollkornhafer zur Herstellung verwendet. Zusätzlich wird etwas Sonnenblumenöl, Wasser und Salz dazugetan. Da Hafer von Natur aus süß im Geschmack ist, braucht Hafermilch keinen Zuckerzusatz. Vergleichsweise ist sie nicht so süß wie zum Beispiel Dinkelmilch.

Zusätzlich gibt es Hafermilch noch mit Vanillegeschmack und auch mit Calcium zugesetzt. Zu Kaffee schmeckt dieser süße Milchersatz sehr gut, ist jedoch besser für einen Kaffee Lungo oder Filterkaffee geeignet und für Cappuccino und Latte Macchiato eher nicht.

Kokosmilch:

Kokosmilch ist weiß. Sie wird aus der Kokosnuss gewonnen und hat einen fruchtig-nussigen Geschmack. Bei vielen tropischen Völkern zählt sie heute noch ebenso wie schon vor tausend Jahren zu den Grundnahrungsmitteln.

Während in Europa die Kokosmilch in erster Linie von Cocktails, wie zum Beispiel der Piña Colada bekannt ist, wird in zahlreichen Ländern Asiens mit der Milch aus der Kokosnuss gekocht. Viele Suppen, Soßen, Gemüse- und Fleischgerichte der asiatischen Küche kommen ohne sie nicht aus.

Wer bedenkt, dass die Kokosnuss und die Kokosmilch in vielen tropischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln zählen, der kann sich denken, dass die braune Nuss einen hohen Nährwert hat und somit für die Menschen gesund ist.

Das entspricht den Tatsachen, wie in der Kitava-Studie bewiesen wurde. Bei dieser Studie, die ein schwedischer Wissenschaftler Ende der 80er Jahre auf der Insel Kitava durchführte, stellte er fest, dass die dort lebenden Menschen (ein Papua-Neuguinea-Volk) sich hauptsächlich von der Kokosnuss und deren Produkten ernährten.

Er fand heraus, dass die Inselbewohner nie an Demenz erkrankten und dass sie weder unter Herzproblemen noch unter Kreislaufstörungen litten. Die Todesursache der dort lebenden Bevölkerung waren Unfälle, Malaria oder Altersschwäche. Krankheiten, die für die westlichen Industrienationen typisch sind, waren auf Kitava unbekannt. Daraus lässt sich schließen, dass die Kokosnuss und somit auch ihre Milch gesund sind.

Pflanzenmilch und Kaffee

Hafermilch oder Mandelmilch zum Kaffee? Geht ja gar nicht….würden jetzt wohl viele sagen. Aber hey, ich bin zwar keine Kaffee-Trinkerin ABER, es macht für mich einfach tausend Mal mehr Sinn zwei „pflanzliche Produkte“, Kaffeepflanze bzw. Kakaobohne + z.B. Mandeln, zu vereinen, als Kakaobohnen mit der Muttermilch einer Kuh! Einfach mal ausprobieren…es gibt nichts zu verlieren. Im Gegenteil!

Ach und übrigens…..ein kleines Löffelchen natives Bio-Kokosöl im Kaffee aufgelöst lässt den Kaffee herrlich cremig schmecken und ist besonders gesund und wohltuend. Man ist hellwach und das Fett sorgt dafür, dass die Wirkung des Koffeins länger anhält.

Eure

Sarah ♥

 

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