Laktoseintoleranz

Milchkonsum ist eine Besonderheit der Europäer und ihrer Nachfahren in Nordamerika, Australien und Südafrika. „In Asien vertragen je nach Region zwischen 84 und 100 Prozent der Bevölkerung keine Milch“, sagt Professor Michael Krawinkel (Ernährungswissenschaftler).

Chinesen, Koreaner und Thailänder sind nicht auf Milch als Kalziumspender angewiesen: Sie essen viel kalziumhaltiges Blattgemüse und Sojaprodukte.

Genetischer Defekt
Wenn man sich Milch einmal genauer betrachtet, dann ist eigentlich nicht diese Unverträglichkeit verwunderlich, sondern eher die Tatsache, dass gerade Europäern die Milch so gut bekommt.

Denn eigentlich hat die Natur Milch nicht als Bestandteil der menschlichen Ernährung vorgesehen, schließlich dient sie eigentlich der Ernährung von Tierkindern.

Im Laufe der Zeit kam es allerdings zu einer Art genetischem Defekt, denn die meisten Menschen sind in der Lage, den Milchzucker abbauen zu können und nur so wird die Milch auch verdaulich.

Verdauung, Spaltung von Milchzucker:

Um den Milchzucker verdauen zu können, muss er in seine beiden Einfachzucker Galaktose (Schleimzucker) und Glukose (Traubenzucker) aufgespalten werden. Diese Aufgabe erfüllt das Enzym Laktase (Lactase).

Erst nach der Spaltung können die entstandenen Monosaccharide durch die Dünndarmwände ins Blut gelangen. „Wird der Milchzucker nicht aufgespalten, gelangt er in den Dickdarm und wird von den Darmbakterien verstoffwechselt“,

Fehlt das Enzym Lactase oder wird es vom Körper nicht ausreichend produziert, gelangt der ungespaltene Milchzucker in den Dickdarm, wo er anschließend von Bakterien in Milchsäure, Essigsäure und Methan zersetzt wird – Dies führt zu:

Laktoseintoleranz Symptome:

  • Bauchkrämpfe
  • Verstopfung
  • Völlegefühl
  • Blähbauch mit Blähungen
  • Durchfall (breiiger Stuhl)
  • Übelkeit
Muss ich jetzt ganz auf Milchprodukte verzichten?

Nein!

Für Menschen, die an einer Laktoseintoleranz leiden, gibt es mittlerweile viele laktosefreie Lebensmittel (zum Beispiel: laktosefreie Milch, Butter, Joghurt,…), die zumeist gut vertragen werden und so eine mögliche Alternative darstellen.

Tipp: Enthält ein Käse 0,0g Kohlenhydrate, ist dieser Käse laktosefrei.

Grundsätzlich gilt: Je länger ein Käse gereift ist, umso weniger Laktose enthält er.

Jeder Betroffene hat seine eigene Laktosetoleranzgrenze. Diese muss jeder für sich selber herausfinden.

Ich persönlich habe Probleme mit laktosehaltigen Lebensmittel. Beim testen waren meine Resultate im grauen Bereich. Also nicht genau definierbar.

Ich merke aber einfach selber das mir der Konsum von Milchprodukten nicht bekommt. Die oben genannten Symptome kenne ich nur zu gut… Deswegen verzichte ich auch weitgehend auf Milchprodukte, und seitdem geht es mir wesentlich besser.
Meinen Darm freut’s auch 🙂

Eure Sarah ♥

Ps. Butter ohne Laktose? Kein Problem!
Siehe den Beitrag: https://healthywildandfree.de/ghee-butter-alternative/

 

 

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