Die Milch-Lüge

Durch meine Haut und Magen-Darm-Probleme habe ich angefangen mich immer mehr mit dem Thema Ernährung. Dazu gehörte natürlich auch Milch bzw. Milchprodukte.

Mal vorab:

Das ist eine Kuh:

Eine Kuh produziert, wie jedes Säugetier, Muttermilch für ihre Baby’s.

Deine Mutter ist keine Kuh und du bist kein Kälbchen, oder?!

Also macht es absolut keine Sinn das du ihre Milch trinkst!

 

Wir sind die einzigen Lebewesen, die sich nach der Entwöhnung der Muttermilch an der Milch, eines anderen Säugetiers bedienen.

 

Die Werbung gaukelt uns seit Generationen vor, dass wenn wir keine Milch trinken, unsere Kinder nicht wachsen und unsere Knochen porös werden würden.

Angst war schon immer ein wirksames Druckmittel!

Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus…

Muttermilch

Für uns Menschen ist die Muttermilch eine optimale und natürliche Art Säuglinge während der ersten Lebensmonate zu ernähren. Aber danach ist von Natur aus Schluss.

„Kuhmilch wird, durch die industrielle Verarbeitung zusehends verdorben – von der vergleichsweise schonenden Pasteurisierung bis zur Ultrahocherhitzung“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Petra Kühne.

Die offiziellen Gesundheitsstellen sehen kein Problem darin, dass diese industriellen Verfahren die natürliche Struktur der Milchinhaltsstoffe verändern. Doch die biochemische Realität sieht anders aus.

Nehmen wir das Beispiel der Homogenisierung: Sie reduziert den Durchmesser der Milch-Fettkügelchen von sechs bis drei Tausendstel Millimeter auf ein Tausendstel. Das führt zu einer rascheren Aufnahme des Milchfetts in die Blutbahn, wie der deutsche Ernährungsforscher Prof. Dr. Claus Leitzmann erklärt: «Eine schnelle, maximale Aufnahme von Nährstoffen wird oft als Vorteil dargestellt, in Wirklichkeit aber ist die langsame, natürliche Resorptionsrate optimal. Das kennen wir auch vom Zucker: Je langsamer, desto besser.»

Babynahrung auf Kuhmilchbasis

Hier ein sehr interessanter Teil eines Artikel von Dr. med. Ernst Walter Henrich:
(Quelle: www.provegan.info)

„Säuglingsnahrung auf Kuhmilchbasis können schlimmste Folgen für das weitere Leben haben, u. a. Adipositas und Diabetes. Das Risiko im späteren Leben übergewichtig zu werden, ist für mit Kuhmilch ernährte Kindern signifikant höher. Die Folgen sind seit Jahren sichtbar: Die Epidemie der Fettleibigkeit nimmt immer mehr zu. Der sehr viel höhere Gehalt an schädlichem Tierprotein und die Hormone in der Milch stimulieren die Bildung von Wachstumshormonen (u. a. IGF-1 GH usw.), Insulin und den sogenannten mTORC1-Signalweg im Organismus des Kindes.

Das für jede Säugetierart spezifische Spektrum an Eiweiss und Hormonen dient als „Signalsysystem“, um das Wachstum und das Gewicht der Neugeborenen artspezifisch zu steuern. Ein Kalb verdoppelt sein Geburtsgewicht innerhalb von nur 40 Tagen, ein menschliches Kind innerhalb von 180 Tagen. Daher enthält die Kuhmilch sehr viel mehr biologische Signalstoffe, die das Wachstum beschleunigen. Ernähren wir menschliche Babys, Kinder oder Erwachsene mit Kuhmilch, so setzen wir diese Organismen einer regelrechten Bombe von Wachstumsbeschleunigern aus, die sich physiologisch verheerend auf den betroffenen Organismus auswirken.

Milchkonsum im Erwachsenenalter

Daher ist es sehr einfach zu verstehen, dass Kuhmilch weder für Kleinkinder noch für Erwachsene als Nahrungsmittel geeignet ist. Mit Kuhmilch ernährte Kinder legen übermässig in Grösse und Gewicht zu und neigen dann zur Fettleibigkeit. Im Erwachsenen treffen Eiweiss und Hormone der Kuhmilch auf einen Organismus, der nicht mehr wachen kann. Die Folgen sind verheerend. Der Milchkonsum und der damit verbundene Wachstumsreiz sorgt auch im Erwachsenenalter für Fettleibigkeit. Wenn auf einen ausgewachsenen Organismus ständig die Wachstumssignale von Tierproteinen und Wachstumshormonen treffen, so ist es nicht überraschend, dass nunmehr Krebs entsteht und wächst. Gerade die häufigsten Krebsarten beim Mann (Prostatakrebs) und bei der Frau (Brustkrebs) stehen nachweislich in Verbindung mit Fleisch- und Milchkonsum!“

Die Wirkung von Milch auf schwere Krankheiten

Osteoporose Die Universität Harvard teste 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinsichtlich der Wirkung von Milch auf ihre Knochen. Wie sich zeigte, verbesserte die Milch die Widerstandsfähigkeit der Knochen nicht, sondern wurde sogar mit einer Erhöhung des Risikos für Knochenbrüche in Verbindung gebracht. Mediziner erklären diese Tatsache damit, dass der Organismus aufgrund des Milchkonsums übersäuert. Der Körper muss die Säure mit Kalzium aus den Knochen neutralisieren – das Resultat ist Osteoporose.

Verbessern ließ sich die Knochendichte dagegen durch die Aufnahme von Kalzium aus Gemüse. Während die Kalziumaufnahme aus der Milch bei 30 Prozent liegt, zeigt sich, dass die Ausbeute des Minerals aus Brokkoli, Rosenkohl oder Blattsalaten zwischen 40 und 60 Prozent liegt.

Krebsgefahr Auch verschiedene Krebsarten wie Eierstockkrebs wurden in der sogenannten China Study mit dem Konsum von Milchprodukten in Verbindung gebracht. Die Studie, die international für Aufregung sorgte, besagt unter anderem, dass Entstehung von Brust- und Prostatakrebs mit einer erhöhten Menge an insulinähnlichen Wachstumsfaktoren (IGF-I) einhergeht. IGF-I befindet sich in erhöhten Mengen im Blut von Personen, die regelmäßig Milchprodukte zu sich nehmen. Außerdem wurden noch andere Stoffe in Kuhmilch gefunden, die wiederum die Menge an IGF-I erhöhen. Männer, die hohe Mengen an IGF-I im Blut aufweisen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.

Herz Der hohe Fettanteil in Milchprodukten wie Käse, Joghurt und Milch sorgt für hohe Cholesterinwerte in der Nahrung und somit im Körper. Zu viele gesättigte Fettsäuren im Körper erhöhen jedoch das Risiko für Herzerkrankungen.

Haut Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan des Körpers. Viele Menschen leiden hier unter Entzündungen und Rötungen, auch bekannt als Akne. Eine Studie italienischer Forscher konnte zeigen, dass Erwachsene, die in ihrer Jugendphase am meisten Milch verzehrt hatten (mehr als dreimal täglich) häufiger an Akne litten als diejenigen, die weniger als einmal pro Woche Milchprodukte konsumierten.

Falls du aber unter keinen Umständen auf Kuhmilch verzichten möchtest, dann versuche wenigstens nur Biomilch zu trinken:

Biomilch

Naturbelassene Biomilch gilt in naturheilkundlichen Fachkreisen als bekömmlichste und wertvollste Kuhmilchvariante. Tatsächlich gibt es sogar erste handfeste Beweise für die Überlegenheit von Biomilch. So belegt eine Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau Frick AG, dass ökologische Fütterung und Weidehaltung der Kühe die Inhaltsstoffe der Milch positiv beeinflussen, unter anderem den Gehalt an gesundheitsfördernden Linol- und Omega-3-Fettsäuren.

Ich rate zum totalen Verzicht von Milch. Aber was für Alternativen gibt es denn überhaupt?

Es gibt eine Vielzahl an Produkten, wie Soja-, Mandel-, Hafer- oder Dinkelmilch, mit denen man sämtliche auf Milch basierende Gerichte und Getränke ersetzen kann

siehe: https://healthywildandfree.de/sojamilch-hafermilch-kokosmilch/

..und zum Thema Laktoseintoleranz siehe: https://healthywildandfree.de/laktoseintoleranz/

Eure
Sarah ♥

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